Formate
Was sich hochladen lässt und was sich prüfen lässt — die beiden Formatlisten der Bibliothek.
verstag kennt zwei Formatlisten: eine für das Hochladen und eine längere für das Prüfen. Ein WebP steht deshalb im Formatfilter und lässt sich trotzdem nicht hochladen.
Gemeint sind hier die Formate der Dateien, die hereinkommen. Die Zielformate, in denen der Editor Ausgaben erzeugt — Bildschirmgrößen, Druckmaße —, sind etwas anderes und werden im Arbeitsbereich selbst gepflegt.
Die beiden Listen
| Format | Hochladen | Prüfen |
|---|---|---|
| PNG | ja | ja |
| JPEG | ja | ja |
| MP4 | ja | ja |
| MOV | ja | ja |
| WebP | nein | ja |
| TIFF | nein | ja |
| AVIF | nein | ja |
| HEIC / HEIF | nein | ja |
| GIF | nein | ja |
Lesen ist nicht signieren. Aus allen neun Formaten lassen sich Content Credentials auslesen. Erzeugen kann verstag sie nur für die vier oben.
Der Weg für die übrigen fünf
Ein WebP, TIFF, AVIF, HEIC oder GIF kommt über Prüfen in die Bibliothek: Datei prüfen, dann im Befund „In Library speichern“ wählen.
Was dabei entsteht, ist ein Asset ohne Editor. Es trägt seinen Prüfbefund, seine Herkunftskette und seinen Platz in einem Projekt — aber es lässt sich daraus keine Ausgabe erzeugen und nichts kennzeichnen. Das Asset ist ein Nachweis, kein Ausgangsmaterial.
Die Größengrenzen
Sie hängen am Weg, nicht am Format:
| Weg | Grenze |
|---|---|
| Bibliothek: Bild | 100 MB |
| Bibliothek: Video | 1 GB |
| Schnellprüfung: alles | 100 MB |
Dieselbe Videodatei mit 300 MB wird also in der Bibliothek angenommen und geprüft, von der Schnellprüfung dagegen schon beim Auswählen abgewiesen.
Ein Video über 100 MB braucht für die Prüfung länger, bei 1 GB kann sie einige Minuten dauern. Mehrere solche Videos werden nacheinander geprüft.
Videos: drei weitere Bedingungen
- Bis 3 Minuten.
- Bis 4K — gemessen an der längeren und der kürzeren Kante, damit 2160 × 3840 im Hochformat genauso durchgeht wie 3840 × 2160 im Querformat.
- Kein ProRes. Die Endung
.movsagt nichts über den Codec darin, deshalb wird vor dem Hochladen in die Datei gesehen.
Alle drei werden im Browser vorab geprüft und melden sich, bevor etwas übertragen wird. Kann der Browser eine Datei nicht vermessen, wird sie übertragen und erst bei der Verarbeitung abgewiesen.
Wenn eine Kachel kein Bild zeigt
Ein Vorschaubild entsteht nur, wenn ein Browser das Format überhaupt darstellen kann. TIFF kann kein Browser, HEIC und HEIF kann nur Safari. Für diese Assets bleibt die Kachel ohne Bild; der Befund und alle Angaben stehen trotzdem da.
Bei einem Video über 100 MB entsteht das Vorschaubild meist mit der Prüfung; bis dahin bleibt seine Kachel ohne Bild. Reicht die Zeit dafür nicht oder lässt sich das Video nicht dekodieren, bleibt sie auch danach ohne Bild. Der Befund steht trotzdem da.
Und noch eine Eigenheit beim Auswählen: Bei HEIC-Dateien meldet Chrome oft gar keinen Dateityp. Dann entscheidet die Dateiendung — eine unbekannte Endung führt zur Ablehnung, obwohl das Format an sich prüfbar wäre.